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Hunde sind schon komisch

Nicht das erste Mal, dass wir eine Kurzreise mit unseren Hunden nach Dänemark machten.
Normalerweise hat Bruno in den ersten 2 – 3 Tagen ziemliches Heimweh, wenigstens schafft er es sehr deutlich uns klar zu machen, dass er wieder Heim möchte. Wie das geht?? ER GUCKT und steht dabei vor der Tür. Lässt man ihn raus, dann steht er vor dem Auto und GUCKT.

Nein – das war dieses Mal ganz anders. Bruno fühlte sich wohl. Kann es denn sein, dass ein Hund ein Haus wieder erkennt, das er ein ganzes Jahr nicht gesehen hat? Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall wurde nicht in Richtung Heimat geguckt. Komisch wurde er erst am Tag der Abreise. Während der Reinigungsarbeiten zur Abreise stand er ständig im Weg: Ich saugte Staub? Er stand genau neben dem Sauger! Ich wischte das winzige Bad durch? Bruno stand hinter mir! Das war schnell vergessen, als er wieder ins Auto durfte um die Heimreise anzutreten.

Ganz anders Cayenne. Die kleine Maus lag ganz entspannt auf dem Sofa (auf einer mitgebrachten Decke selbstverständlich) und schlief bzw. ruhte. Ganz gelassen liess sie die Räum- und Reinigungsarbeiten geschehen.

Zu Hause wieder angekommen nahm Bruno seinen Garten wieder in Besitz und Cayenne betrachtete mit wachsender Unruhe unsere Auspackarbeiten.
Ich machte mich auf den Weg zur Waschmaschine? Nicht ohne Cayenne. Ich trug Dinge die Treppe rauf oder runter? Nicht ohne Cayenne. Auf dem Weg zum Auto? Nicht ohne Cayenne.

Dann wurden ihr die Aufräumarbeiten zuviel! Während wir gemeinsam den Koffer weiter ausräumen wollten, hatte Cayenne genug und drehte sich mitten im aufgeklappten Koffer auf den restlichen Kleidungsstücken ein.

Übrigens Bruno hat von diesen Ereignissen nicht viel mitbekommen. Der große Süße lag ganz entspannt auf dem heimatlichen Sofa – ohne Decke.

 

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Links

Hundeschulen:

www.hundeschule-billwerder.de
In dieser Hundeschule haben wir mit Bruno und Cayenne die ersten Schritte getan. Die Trainerin, Petra Lau, hat ihren Schwerprunkt bei der jagdlichen Ausbildung. Wer ein Dummytraining sucht, oder eine jagdliche Hundeausbildung anstrebt ist hier genau richtig.

 

www.mit-dem-hund.com
Andrea Torkel habe ich ganz unspektakulär auf einer Hundemesse kennengelernt. Beeindruckend fand ich ihre ruhige souveräne Art das was sie tut zu erklären und sich auch durch kleine Pannen nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Sie geht auf die Bedürfnisse der Hunde ein und trainiert nach den Richtlinien der Natural Dogmanship.
Treibball und Reizangeltraining sind ihr besonderes Angebot, das nicht jede Hundeschule anbietet.

VDH-Züchter:

www.ut-de-marschlannen.de
Jagdliche Leistungszucht Labrador-Retriever. Labradore nicht für Jedermann – Coach-potatoes werden hier nicht gezüchtet. Eine liebevolle Aufzuchtstätte, die den Welpen möglichst viel anbietet.
Kleine Besonderheit: Die Welpen werden gebarft

www.never-change.de
Jagdliche Leistungszucht Labrador-Retriever. Auch diese Labradore wollen arbeiten und sind nichts für jemanden, der einen geruhsamen Feierabend auf dem Sofa nicht missen möchte.
Auch hier werden die Welpen mit den verschiedensten Reizen konfrontiert und gut sozialisiert.

 

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Schreiben Sie eine E-Mail mit Ihrem Schwerpunkt und Ihren besonderen Angeboten. info@hundeladen-am-deich.de

 

 

 

 

 

Der Duschüberfall

Ein schöner freier Tag – ohne Schule. Meine Tochter hatte Zeit zum ausschlafen und nahm ganz entspannt eine Dusche.
Offensichtlich hatte sie aber die Tür zum Bad nicht ordentlich verschlossen, denn es müssen Diebe da gewesen sein.
Der Griff zum Handtuch ging ins Leere!
Tapptapptapptapp – Hundepfoten die Treppe runter. Kurzerhand in ein “Fremd”handtuch gewickelt stürmt der unerschrockene Teenie die Treppe hinunter. Auf dem großen Ohrensessel im Wohnzimmer wurde sie fündig: Klein, gelb, niedlich = Cayenne hatte es sich mitsamt dem Handtuch als Schmusedecke auf dem Sessel gemütlich gemacht.

BHP/R

Samstagmorgen 5:00h – gibt es eine schönere Zeit aufzustehen?
Wir meinen mal…. JA!! Unsere Hunde meinen: BOAH – prima – so früh schon Action! Gibbet Frühstück???? Labbies!!
Grund des morgendlichen Frühstarts ist Cayennes und meine erste Prüfung. In Hammoor sollen heute die Begleithund-Retriever-Prüfungen abgenommen werden.
Ich bin seltsam ruhig. Gelassen packe ich die benötigten Habseligkeiten, füttere die Hunde und unternehme noch einen kleinen Spaziergang mit den Beiden.
Ups – wo ist die Zeit geblieben? Plötzlich schon 06:40h – Treffen in Hammoor um 07:30h – Fahrzeit 40 Minuten. Passt!
Die lütte Gelbe und ich sausen also los – es ist jetzt 06:50h. Die Strassen sind leer wie selten und so kommen wir um 07:15h in Hammoor an (ups… das ging aber schnell)
Mit mir ist nur eine weitere Prüfungsteilnehmerin so früh vor Ort. Wir warten noch auf eine dritte Teilnehmerin und starten zu einem kleinen “Auslüftungsspaziergang”.
Um 07:35h trudelt die Richterin ein und die Startnummern der 10 Teams werden gezogen. SUUUUPER – wir haben Nummer 10.
Während wir also Stunden warten, wird mir die Zeit damit verkürzt den Verleithund zu führen und Cayenne verkürzt sich die Zeit im Kofferraum mit dem gründlichen zerlegen eines Handfegers.
Gegen 11:15h sind wir endlich dran. Wir hatten 20 Minuten Zeit nochmal spazieren zu gehen und wichtige Geschäfte zu erledigen (was nicht klappen wollte) – dann fielen die Schüsse, die das Ende der Prüfung vor uns anzeigten und wir mussten eilig zurück zum Prüfungsplatz.
Mir war jetzt unwohl! Lag es daran, dass Cayenne keinen Haufen gemacht hatte, das muss sie IMMER wenn wir auf dem Platz arbeiten, oder war es doch Prüfungsangst.
Was solls – los gings! Die Prüferin erklärte mit Engelsgeduld was sie erwartete. Nichts Ungewöhnliches – Fach 1 = Leinenführigkeit. Ich machs kurz: FURCHTBAR!! Der Hund hatte die Nase nur am Boden – die Leine fast immer straff – der Hund kaum zu begeistern! Die Freifolge war auch nicht besser – sie musste stimmlich motiviert werden, sonst war nur die Nase am Boden. Nachdem wir also Fach 2 = Freifolge abgehakt hatten, wurde klar was Sache war: Cayenne musste einfach mal kurz auf dem Prüfungsgelände einen grossen Haufen kreiren. Grossartig! Nachdem ich das Stinkding eingetütet hatte, ging ich zur Richterin zurück und fragte ob ich die Prüfung vielleicht lieber an dieser Stelle beenden sollte.
“Nö – wieso? Ihr Hund macht doch alles.” (hmmmm?????)
Ab hier lief es wirklich gut. Fach 3 = Sitz aus der Bewegung mit abrufen. Fach 4: Platz aus der Bewegung zum Hund zurück – auf Anweisung ins Sitz = geklappt. Fach 5 = Ablage mit Ausser Sicht gehen und Verleithund – keine Probleme. Fach 6 = Dummy (naja Vorsitz und AUS auf Kommando hat nicht geklappt – war aber nicht dramatisch).
Aber jetzt… mein persönlicher Herzstillstand!
Cayenne fiel plötzlich ein: Ich hab ja die Richterin noch gar nicht anständig begrüssen können! Da sie ja nicht angeleint war, brizzte sie also in Richtung der Richterin und wollte sie gerade ordentlich anhoppsen, da konnte ich sie noch zurückholen – dann aber drehte sie sich um, schoss auf die Richterin zu, schraubte sich in die Höhe und verpasste ihr einen herzhaften Schmatz aufs Auge! UAAAAAH!!!!
Ich wurde dann gebeten den Hund zwecks besserer Kontrollierbarkeit lieber an die Leine zu nehmen. (Boden tu Dich auf – lass mich hier weg!)
Den letzten Part – den Schuss – erledigte Cayenne nun wieder sehr souverän. Nach den Schüssen liess sie sich tadellos zurückrufen – Vorsitz – herum – Sitz – Fertig. Na bitte – geht doch!
Aufgrund der schlechten Punktzahlen in den Fächern 1 und 2, haben wir Teil A bestanden, sind aber nicht für Teil B zugelassen worden.
Okay – es gibt Schlimmeres. Das war unsere erste Prüfung – auf zur nächsten.

Cayenne @ work

Möchte Cayenne ein Rettungshund werden?

 

Ich glaube ja, dass es Cayenne völlig wurst ist WAS sie wird, Hauptsache sie kann etwas erleben und darf ihr kleines Köpfchen mal anstrengen. Wenn man dann gelegentlich mal ordentlich sprinten kann – um so besser.
Cayenni ist eine kleine Rakete – durch das Wasser, Dummies holen (oder auch nicht), Bruno ärgern oder auch mal ernsthaft Unterordnung machen und etwas weniger ernsthaft Gerätearbeit. Geht alles mit Cayenne.

Sie ist auch eine kleine Schmusemaus. Auch wenn sie draussen und im Spiel genauso wild ist, wie in dem Moment wo geliebter Besuch erscheint (es sind übrigens fast alle geliebt), … sie liebt es gekrauelt, geknetet, gestreichelt und gedrückt zu werden. Mit zufriedenen Schmatzern lässt sich sich dann aus jeder Lage auf den Rücken fallen. Was eigentlich ziemlich blöd ist, denn das tut sie auch wenn sie irgendwo weiter oben liegt.

Cayenne @ home

Wir befinden uns ja jetzt schon ein Jahr nach diesen ganzen Ereignissen, denn während ich dieses hier schreibe, ist Lütt-Cayenne nun schon 13 1/2 Monate alt.

Bruno und Cayenne haben sich sehr schnell aneinander gewöhnt. Dass Gross-Brummbär-Bruno der kleinen flippigen Nudel nicht hin und wieder gehörig eine scheuert, wundert mich allerdings schon.

Ständig hängt sie an seinem Hals und so sehen – sehr zu meinem Leidwesen – auch Brunos Halsbänder aus.

Das Bild ist an einem unserer kleinen Elbstrände fast direkt vor der Haustür entstanden.
So manches hat die kleine Maus hier schon umgekrempelt und nicht nur Brunos Halsbänder gründlich massakriert. Mittlerweile sind wir schon beim 13. zerstörten Kissen in unserem Haus. Die Kissen sind mittlerweile alle in einem üblen Zustand und lassen vermuten, dass wir es nicht schaffen ein paar Euro für neue Kissen auszugeben. Irgendwann wird sie es ja wohl hoffentlich aufgegeben haben.

Never Change Cayenne

Noch so ein Herzensbrecher!

Am 23.04.07 erhielt ich die E-Mail: Soeben ist Deine Hündin geboren.

Es sollte sich später herausstellen, dass das nicht meine Hündin werden würde. Meine kleine Maus liess sich Zeit und plumpste als Letzte auf die Welt.

Als wir den Wurf besuchten, war es ganz anders als bei Bruno. Wir entschieden uns nicht sofort. Es brauchte noch eine ganze Weile und die Entscheidung kam letztlich von Cayenne selber.

Die Kleinen waren schon in das erste Aussengehege entlassen worden und sie kamen natürlich auf uns zu. Mein Schlüsselbund fiel zu Boden und Cayenne brachte ihn in meine Richtung.

Ein zweiter Hund muss her

Nachdem Bruno nun so ganz und gar Herrchens Hund geworden war und Frauchens nur noch für das Nötigste (Fressnapf austeilen, spazieren gehen) gebraucht wurde, war mir dann doch klar – das reicht mir nicht! Ich will auch einen Hund und ich möchte mit diesem Hund im Team etwas arbeiten. Ganz klar – es sollte wieder ein Labrador sein. Nur dieses Mal wollte ich unbedingt einen Hund von einem anerkannten VDH-Züchter haben.

 

Eigentlich wollte ich einen Nachkommen von der zuckersüßen Felis haben. (guckt mal hier: http://www.ut-de-marschlannen.de/) aber das sollte noch ein Jahr länger dauern. Wo Geduld doch nicht so wirklich zu meinen Stärken gehört! Von Felis Frauchen bekam ich den Tipp mich hier zu erkundigen: http://www.never-change.de/

 

Ende 2006 unterhielten wir uns also über meinen Wunschhund. Eine gelbe Labradorhündin sollte es sein. Ja und das ist auch so gekommen:

 

Never change Cayenne, geboren am 23.04.2007 und damit fast genau 2 Jahre jünger als Bruno.

Die wilde Rübe wird Rettungshund

Das ist nun schon einige Zeit her. Mittlerweile ist Bruno schon viel, viel ruhiger geworden und es liegen ungezählte Trainingseinheiten zwischen der Erkenntnis, den ersten zarten Schritten und dem jetzigen Stand der Ausbildung, der mit kurz vor der Flächenprüfung zu bezeichnen ist. Aus der wilden, kleinen Rübe ist ein schöner Rüde geworden.

 

Was fehlt Bruno und Herrchen noch zur Zulassung für die Rettungshundprüfung? Nur die Begleithundprüfung (oh, ein leidiges Thema). Brunos Problem bei der Unterordnung: Ich frag mal nach! Dauerablage?? OCH – Muss ich? Aber auch das wird sicherlich in Kürze geschafft sein.